Kniegelenk-Erkrankungen-Diagnose-Therapie-Entzündung-Knorpelverletzung am Kniegelenk-Kniespezialist-Kniezentrum-Düsseldorf-NRW

Fotolia_3314560_xs

Kniegelenk



Die-Knieoperation.de
Arthroskopische Knieoperationen
ambulante minimal-invasive Knieoperation
ambulante minimal-invasive Meniskus-Op
Knie-OP
Ambulante minimal invasive Knieoperationen
Grafenberger Allee 136
40237 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 66 60 06


AOZ-Tagesklinik-Düsseldorf
Kniezentrum-Düsseldorf
Kniechirurgie
Knie-OP
minimal invasive Chirurgie an Knorpel,
Kreuzband, Meniskus & Patella

Dr. med. Ulf Blecker
Facharzt für Orthopädie / Sportmedizin
Ambulante Operationen

- Seit 1995 niedergelassener Orthopäde und Sportmediziner
- jährlich 1400 – 1600 Operationen Schwerpunkt Kniegelenke
- mit wöchentlich 40 – 50 Ops und der Erfahrung aus mehr als 24.000 Knieoperationen
zählt er zu den führenden operativ tätigen Spezialisten in Deutschland
- seit 1992 DEG-Düsseldorf-Eishockey-Mannschaftsarzt
- seit 2007 Fortuna-Düsseldorf-Fußball-Mannschaftsarzt
- Mannschaftsarzt Tennisnationalmannschaft der Damen
- Betreuung der Spitzenvereine in
einem Netzwerk von Spezialisten
aus anderen Fachgebieten

DEG-Düsseldorf-Eishockey-Bundesliga-Mannschaftsarzt-Dr. med. Ulf Blecker
Fortuna-Düsseldorf-Fußball-Bundesliga-Mannschaftsarzt-Dr. med. Ulf Blecker
Tennis-Nationalmannschaft der Damen-Mannschaftsarzt-Dr. med. Ulf Blecker

- 2012
Olympische Spiele in London 2012 Tennis-Nationalmannschaft der Damen-Mannschaftsarzt-Dr. med. Ulf Blecker

Kniezentrum-Düsseldorf Dr. Blecker Kniespezialist

Dr. med. Ulf Blecker
Facharzt für Orthopädie / Sportmedizin
Ambulante Operationen

Praxis:
Schumannstraße 84
40237 Düsseldorf
Telefon 0211-666077
www.orthopaedie-blecker.de

Kniegelenk


Kniegelenk
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Aufbau des rechten Kniegelenkes (Ansicht von vorne, schematisch)
Röntgenbild eines rechten Kniegelenkes (Ansicht von der medialen Seite)

Das Kniegelenk (idg. ǵenu-, lat. Articulatio genus) ist das größte Gelenk der Säugetiere. Der Oberschenkelknochen (Femur), das Schienbein (Tibia) und die Kniescheibe (Patella) bilden dabei die knöchernen Gelenkpartner.

Das Kniegelenk ist ein zusammengesetztes Gelenk. Es besteht aus zwei Einzelgelenken, dem Kniescheibengelenk (Articulatio femoropatellaris), welches sich zwischen Oberschenkelknochen und Kniescheibe befindet, und dem Kniekehlgelenk (Articulatio femorotibialis), das zwischen Oberschenkelknochen und Schienbeinkopf (Caput tibiae) liegt. Anatomisch gesehen zählt auch das Gelenk zwischen Schienbein und Wadenbein (Fibula) (Articulatio tibiofibularis) zum Kniegelenk.

An der Hinterseite des Kniegelenkes liegt die Kniekehle (Fossa poplitea), in deren Tiefe wichtige Blutgefäße und Nerven verlaufen. Zudem sind hier die Kniekehllymphknoten (Lymphonodi poplitei) ausgebildet.
Inhaltsverzeichnis

  • 1 Knöcherne Strukturen und Gelenkflächen
    o 1.1 Oberschenkelknochen
    + 1.1.1 Besonderheiten bei vierfüßigen Säugetieren
    + 1.1.2 Besonderheiten bei Vögeln
    o 1.2 Schienbein
    o 1.3 Kniescheibe
    + 1.3.1 Besonderheiten bei Hunden
  • 2 Gelenke
    o 2.1 Kniescheibengelenk
    + 2.1.1 Kräfte im Kniescheibengelenk
    + 2.1.2 Besonderheiten bei vierfüßigen Säugetieren
    o 2.2 Kniekehlgelenk
  • 3 Menisken
  • 4 Gelenkkapsel, -flüssigkeit und -raum
    o 4.1 Äußere Schicht
    o 4.2 Innere Schicht
    o 4.3 Fettkörper
    o 4.4 Schleimbeutel
    + 4.4.1 Aussackungen
  • 5 Bänder
    o 5.1 Bandsicherung außerhalb der Gelenkkapsel
    + 5.1.1 Vordere Bandsicherung
  • 5.1.1.1 Kniescheibenband
    + 5.1.2 Seitliche Bandsicherung
  • 5.1.2.1 Seitenbänder
    + 5.1.3 Hintere Bandsicherung
  • 5.1.3.1 Schräges Kniekehlenband
  • 5.1.3.2 Bogenförmiges Kniekehlenband
    o 5.2 Bandsicherung innerhalb des Gelenkes
    + 5.2.1 Kreuzbänder
  • 5.2.1.1 Vorderes Kreuzband
  • 5.2.1.2 Hinteres Kreuzband
  • 6 Muskulatur
    o 6.1 Strecker
    o 6.2 Beuger
    o 6.3 Beuger und Einwärtsdreher
    o 6.4 Auswärtsdreher
  • 7 Bewegungen
  • 8 Arterien
  • 9 Erkrankungen
    o 9.1 Brüche und Auskugelungen
    o 9.2 Gelenkverschleiß
    o 9.3 Entzündung
    + 9.3.1 Bakerzyste
    + 9.3.2 Schleimbeutelentzündung
    + 9.3.3 Ergüsse
    o 9.4 Gelenkmaus
    o 9.5 Wackelknie
    o 9.6 Hohlknie
    o 9.7 Meniskusriss
    o 9.8 Bänderrisse
    + 9.8.1 Kreuzbandriss
    + 9.8.2 Seitenbandriss
  • 10 Untersuchungsmöglichkeiten
  • 11 Quellen
    o 11.1 Literatur
    o 11.2 Einzelnachweise
    o 11.3 Weblinks

Knöcherne Strukturen und Gelenkflächen

Die Knochenpartner haben einen sehr engen Kontakt zueinander. Damit auch an den Kontaktflächen eine schmerzfreie und ungestörte Beweglichkeit des Kniegelenkes stattfinden kann, sind sie (wie alle Gelenkflächen im Körper) mit einer sehr glatten, weißlichen Knorpelschicht, dem so genannten hyalinen Knorpel, überzogen.
Oberschenkelknochen [Bearbeiten]
Gelenkflächen des rechten Oberschenkelknochens (Ansicht von unten, schematisch)

Der Oberschenkelknochen endet kniewärts (distal) mit zwei recht breiten, leicht nach außen gekrümmten (konvexen) Gelenkknorren (Condylus lateralis femoris und Condylus medialis femoris), die von vorne nach hinten verlaufen und zwischen denen auf der Rückseite eine schmale Grube (Fossa intercondylaris) liegt. Die Oberfläche der Gelenkknorren (Condyli ossis femoris) ist spiralförmig angelegt, so dass der Mittelpunkt der Drehbewegung des Gelenkes unter der Bewegung eine spiralförmige Bewegungsbahn beschreibt. Der innere Gelenkknorren ist in waagerechter Richtung (sagittal) ein bis zwei Zentimeter größer als der äußere und steht weiter vom Gelenk entfernt.

Die Knorpelschicht der Oberschenkelknorren ist dünner als die der Kniescheibe, wobei die äußere Gleitfläche von einer dickeren Knorpelschicht überzogen ist als die innere.

Die Oberschenkelknorren divergieren etwas gelenkferner und nach hinten. Der äußere Gelenkknorren ist vorne breiter als hinten, während der innere Gelenkknorren eine gleichmäßige Breite besitzt. In horizontalen Ebenen sind die Gelenkknorren um eine vertikale Achse nur leicht gekrümmt. In der vertikalen Ebene nimmt die Krümmung nach hinten zu, das heißt, der Krümmungsradius wird kleiner. Der innere Gelenkknorren ist noch zusätzlich um eine vertikale Achse gekrümmt (Rotationskrümmung).1

Auf der Gelenkfläche des Oberschenkelknochens (Vorderseite) verläuft eine flache, zwischen beiden Gelenkknorren liegende Gleitrinne für die Kniescheibe (Facies patellaris femoris bzw. Trochlea ossis femoris). Diese Gleitrinne unterteilt die Gelenkflächen in zwei Facetten. Die äußere Facette ist etwas größer und läuft gelenknäher und weiter vorne als die kleinere innere. Im Unterschied zu dieser kann sie so vor allem während der Beugung mehr Druck aufnehmen.
Besonderheiten bei vierfüßigen Säugetieren

Die Oberschenkelknorren weisen bei vierfüßigen Säugetieren eine Krümmung nach außen auf, deren Krümmungsradius nach hinten größer wird. Dadurch kommt es bei zu starker Beugung (Hyperflexion) zu einer stärkeren Spannung der Seitenbänder (Kollateralbänder), wodurch die Bewegung gebremst wird (sogenanntes Spiralgelenk). Das Gelenk befindet sich immer in einer Beugestellung. Die maximale Streckung geht zum Beispiel bei Hunden nicht über einen nach hinten offenen Winkel von 150° hinaus.
Besonderheiten bei Vögeln

Der Oberschenkelknochen ist bei Vögeln kurz. Er dient dazu, den Ansatzpunkt des Beines über den Schwerpunkt des Vogels zu verlagern, um so ein möglichst energiesparendes Stehen und Laufen zu ermöglichen. Der Schwerpunkt der meisten Vögel liegt sehr tief, etwa auf der Höhe des Kniegelenkes (Siehe auch Vogelskelett).
Schienbein [Bearbeiten]
Gelenkflächen des rechten Schienbeines (Ansicht von oben, schematisch)

Das obere Ende des Schienbeines läuft ebenfalls in zwei, leicht nach innen gekrümmte Gelenkknorren (Condylus lateralis tibiae und Condylus medialis tibiae) aus. Dazwischen befinden sich ein erhabener Knochenfirst (Eminentia intercondylaris), der sich in zwei kleine Höcker unterteilt (Tuberculum intercondylare mediale und Tuberculum intercondylare laterale) und zwei Einmuldungen (Area intercondylaris anterior – bei Tieren Area intercondylaris cranialis – und Area intercondylaris posterior – bei Tieren Area intercondylaris caudalis). Die gesamte obere Fläche des Schienbeins wird als Schienbeinplateau bezeichnet, welche die Gelenkfläche des Schienbeins (Facies articularis superior tibiae) für das Kniegelenk bildet. Da sich der Knochenfirst über das gesamte Schienbeinplateau erstreckt, bleibt die Drehbewegung als mögliche Bewegungsrichtung des Gelenkes erhalten.

Kniescheibe

Gelenkfläche der Kniescheibe mit den Ansatzstellen des Schleimbeutels (Ansicht von hinten, schematisch)

Die Kniescheibe ist dreieckig und an ihrer Vorderfläche etwas nach außen gewölbt. Sie ist als Sesambein in die Ansatzsehne des vierköpfigen Oberschenkelmuskels (Musculus quadriceps femoris) eingelagert, der sie von oben kommend einbettet. Von ihrer unteren Spitze (Apex patellae) entspringen die Fasern des Kniescheibenbandes (Ligamentum patellae). Auf der Hinterseite der Kniescheibe (Facies articularis patellaris) befindet sich ein First, der die Gelenkflächen in zwei Facetten unterteilt. Ihre Knorpelschicht ist etwa sechs Millimeter dick.

Bei gebeugtem Knie liegt die Kniescheibe fest in der Furche kurz oberhalb des Gelenkspaltes zwischen Oberschenkelknochen und Schienbein, bei gestrecktem Bein weiter oberhalb. Deshalb lässt sie sich zwar bei Streckstellung und entspannter Muskulatur ein wenig nach rechts und links verschieben, jedoch nicht in Beugestellung.

Hauptaufgabe der Kniescheibe ist die Verlängerung des Hebelarms und somit des Drehmoments des Quadrizeps, da sie den Abstand seiner Kraftwirkungslinie vom Bewegungszentrum des Kniegelenks erhöht. Zudem dient sie der Führung der Sehne und verringert den Widerstand der Gleitbewegung der Sehne über den Knochen.
Besonderheiten bei Hunden [Bearbeiten]

Neben der Kniescheibe existieren bei Hunden noch drei weitere Sesambeine am Kniegelenk. Die Fabellae befinden sich in der Ursprungssehne der beiden Köpfe des zweiköpfigen Wadenmuskels (Musculus gastrocnemius). Die seitliche Fabella ist größer als die mittige. Beide artikulieren mit dem Oberschenkelknochen. Das dritte Sesambein liegt in der Ursprungssehne des Kniekehlmuskels (Musculus popliteus) in der Kniekehle.
Gelenke
Kniescheibengelenk

Das Kniescheibengelenk (Articulatio femoropatellaris) ist das Gelenk zwischen Oberschenkelknochen und Kniescheibe. Dabei stehen sich die mit hyalinem Knorpel überzogene Gelenkfläche auf der Rückseite der Kniescheibe (Facies articularis patellae) und die auf der Vorderseite des Oberschenkelknochens (Facies patellaris femoris) gegenüber. Die Kniescheibe gleitet bei Beugung und Streckung in der für sie vorgesehenen Rinne etwa fünf bis zehn Zentimeter über den Oberschenkelknochen, der Eintritt in die Rinne erfolgt bei ungefähr 30° Beugung. Diese Gelenkform wird auch als Schlittengelenk (Articulatio delabens) bezeichnet.
Kräfte im Kniescheibengelenk [Bearbeiten]

Die Kraft, mit der die Kniescheibe auf den Oberschenkelknochen wirkt, wird als Gelenkreaktionskraft des femoropatellaren Gelenks (PFJR) bezeichnet. Sie ist der resultierende Kraftvektor aus den Vektoren der Sehne des M. quadriceps femoris sowie des Ligamentum patellae. Die Größe der PFJR ist von dem Winkel, in dem sich das Kniegelenk befindet, und von der Kraft ab, die vom M. quadriceps femoris ausgeübt wird, abhängig.2 Mit zunehmender Beugung im Kniegelenk verschieben sich die Kontaktflächen der Gelenke proximal, die gesamte Kontaktfläche vergrößert sich zwischen 20° und 90°. Bei etwa 90° haben die Gelenkflächen ihren größtmöglichen Kontakt.3 Mit zunehmender Beugung nimmt der Anpressdruck zu und erreicht bei einem Winkel von 70–75° Grad ein Maximum.4

Die PFJR kann das Mehrfache des eigenen Körpergewichts überschreiten. Beim Gehen beträgt sie die etwa Hälfte des Körpergewichts (KG) (0,2–0,4 KG5; 0,5 KG2), beim Treppensteigen 3,3 KG und bei tiefen Kniebeugen 7,6 KG2. Beim Laufen können die Gelenkreaktionskräfte zwischen 7–11,1 KG betragen 6, 17,5 KG beim Gewichtheben 7 bis hin zu dem 24-fachen des Körpergewichts bei einem nach unten gerichteten Sprung (downward jump)8.
Besonderheiten bei vierfüßigen Säugetieren
Kniegelenk eines Hundes

Das Kniescheibenband ist bei Pferden und Rindern dreigeteilt. Man unterscheidet ein zur Mitte hin zeigendes (mediales), ein seitliches (laterales) und ein mittleres (intermediäres) Kniescheibenband (Ligamentum patellae mediale, Ligamentum patellae laterale und Ligamentum patellae intermedium). Nur das mittlere setzt an der Scheinbeinbeule an, die beiden anderen jeweils seitlich davon.

Zur seitlichen Befestigung der Kniescheibe sind zwei Haltebänder (Ligamentum femuropatellare mediale und Ligamentum femuropatellare laterale) zwischen ihren Seitenrändern und dem Oberschenkelknochen ausgebildet. Bei Raubtieren (Hunde, Katzen) sind diese nur sehr unscheinbar.

Bei Pferden weist das Kniescheibengelenk eine weitere Besonderheit auf. Der zur Mitte zeigende Knorren besitzt am gelenknahen Ende eine deutliche Erhöhung, die so genannte „Nase“ (Tuberculum trochleae ossis femoris). Auf diesem Wulst kann die Kniescheibe mit der Schlaufe zwischen innerem und mittleren Kniescheibenband eingehakt werden. Das Knie ist damit passiv in Streckstellung – weitgehend ohne Einsatz von Muskelkraft – fixiert, was ein beinahe ermüdungsfreies Stehen ermöglicht. Dabei wird ein Bein auf diese Art und Weise fixiert, während das andere entspannt auf der Hufspitze ruht („Schildern“). Nach einer Weile wird dann das ausgeruhte Bein fixiert und das zuvor eingerastete Bein komplett entlastet. Durch Zug des M. quadriceps femoris und Seitwärtszug des Musculus biceps femoris wird die Kniescheibe aus dieser Ruhestellung gelöst, womit die vollständige Beweglichkeit des Gelenks wieder hergestellt ist.
Kniekehlgelenk

Das Kniekehlgelenk (Articulatio tibiofemoralis) ist das eigentliche, für die Beugung des Knies zuständige Gelenk. Es ist eine Mischung aus einem Rad- und einem Scharniergelenk, die man als Drehscharnier-, Drehwinkel- (Trochoginglymus) oder bikondyläres Gelenk bezeichnet (ermöglicht somit die Beugung und Streckung, sowie im 90° gebeugten Knie eine leichte Ein- und Auswärtsdrehung) und befindet sich zwischen den nach außen gekrümmten Oberschenkelknorren und dem Schienbeinplateau. Es muss großen Belastungen standhalten, gleichzeitig aber ausreichende Beweglichkeit ermöglichen.
Menisken [Bearbeiten]
Rechtes Schienbein mit den Menisken (Ansicht von oben, schematisch)

Da die miteinander in Verbindung stehenden (artikulierenden) Gelenkflächen nicht genau aufeinander passen, wird diese „Ungleichheit“ (Inkongruenz) durch halbmondförmige Faserknorpelscheiben, die Menisken ausgeglichen, die den Drehbewegungen folgen können. Eine weitere Aufgabe der Menisken besteht in der Vergrößerung der Kontaktfläche zwischen Schienbein und Oberschenkelknochen.

Man unterscheidet einen Innenmeniskus (Meniscus medialis), welcher C-förmig, größer und etwas unbeweglicher (da mit dem Innenband verwachsen) ist, und einen Außenmeniskus (Meniscus lateralis), der kreisförmig, kleiner und beweglicher ist (da er mit keinem Seitenband verwachsen ist). Die Menisken sind im Querschnitt keilförmig. Die hohe Kante liegt außen, die niedrige innen. Da die Oberschenkelknorren genau in der Mitte direkt auf dem Schienbeinplateau und peripher auf den Menisken aufliegen, tragen diese einen wesentlichen Teil der Last.

Beim Bewegen des Kniegelenks werden die Menisken von den Oberschenkelknorren vor sich her geschoben: Bei Beugung rollen die Knorren zurück und drängen die Menisken nach hinten, bei Streckung gelangen sie wieder nach vorne. Bei Auswärtsdrehung des Unterschenkels wird der Außenmeniskus auf dem Schienbein nach vorne geschoben, der Innenmeniskus zurückgezogen, bei der Einwärtsdrehung ist es umgekehrt.

Die Menisken besitzen jeweils an ihrem vorderen und hinteren Horn eine Verbindung durch ein kurzes, kräftiges Halteband (Ligamentum transversum genus) zum Schienbeinplateau. Zusätzlich zu diesen vier Hörnern am Schienbein sind sie durch variabel angelegte Bänder (Ligamenta meniscofemoralia) mit dem inneren Oberschenkelknorren verbunden9.

Der Innenmeniskus ist im Gelenkspalt zur Mitte hin am Kniescheibenband tastbar. Bei Innenmeniskusschäden ist hier ein Druckschmerz auslösbar. Diagnostisch hilfreich sind des Weiteren folgende Untersuchungsverfahren, sogenanntes Meniskuszeichen):

  • Steinmann-I (Steinmann-I-Zeichen): Bei gebeugtem Unterschenkel wird das Knie gedreht. Schmerzen bei einer Innenrotation deuten auf eine Verletzung des äußeren, bei einer Außenrotation auf eine Verletzung des inneren Meniskus hin.
  • Steinmann-II (Steinmann-II-Zeichen): Bei Beugung des Kniegelenks wandert der Druckschmerz von vorne nach hinten (da bei Beugung die Menisken nach hinten wandern).
  • Apley-Grinding-Test: Rotation bei gebeugtem Kniegelenk in Bauchlage. Schmerzen analog zum Steinmann-I-Zeichen
  • Böhler-Zeichen: Schmerzen bei Abduktion oder Adduktion (Valgus- und Varusstress) im Kniegelenk.
  • Payr-Zeichen: Druck auf die Innenseite im Schneidersitz. Dabei auftretende Schmerzen weisen auf eine Innenmeniskusläsion hin.

Gelenkkapsel, -flüssigkeit und -raum
Rechtes Kniegelenk mit Bandapparat, Menisken und Gelenkkapsel (blau) (Ansicht von der äußeren Seite)
Rechtes Kniegelenk mit Bandapparat, Menisken und Gelenkkapsel (blau) (Ansicht von hinten)

Umhüllt wird das Kniegelenk von einer weiten Kniegelenkkapsel (Capsula articularis genu). Diese ist bei voller Streckung stark angespannt und stabilisiert. Mit zunehmender Beugung erschlafft sie.
Äußere Schicht [Bearbeiten]

Die äußere Schicht der Gelenkkapsel (Membrana fibrosa capsulae) ist lediglich auf der Hinterseite des Gelenkes sehr stabil, wo sie am gelenknahen Rand der Oberschenkelknorren ansetzt und zur Grube zwischen den Knorren zieht. Dort inseriert sie in der vorderen Einmuldung des Schienbeinplateaus. Der von den beiden Schichten eingefasste Gelenkraum hat im Horizontalschnitt eine hufeisenförmige Gestalt, da das hintere Kreuzband außerhalb der Gelenkkapsel liegt. Seitlich weist die äußere Schicht eine Pforte auf, die als Durchtrittsstelle für den Kniekehlenmuskel (Musculus popliteus) dient. Gelenkfern setzt die Kapsel an den Rändern der Schienbeinknorren an und ist dort fest mit den Menisken verwachsen. Vorne ist die Gelenkhöhle durch die Kniescheibe und das Kniescheibenband begrenzt, mit dem sie ebenfalls verwachsen ist.

Eine wichtige Aufgabe der äußeren Schicht besteht in der sensiblen Versorgung des Knies. In ihr eingebettete Rezeptoren geben wichtige Informationen über Stellung und Veränderung des Zuges und ermöglichen so eine Kooperation mit den Muskeln der gesamten unteren Extremität.
Innere Schicht [Bearbeiten]

Die innere Schicht der Gelenkkapsel wird als Gelenkinnenhaut (Membrana synovialis capsulae) bezeichnet. Sie liegt der Vorderfläche des Oberschenkelknochens auf, folgt auf der Hinterseite der Knochengrenze und zieht dort über die Grube zwischen den Oberschenkelknorren.

Die Innenhaut bildet die für die Ernährung des Knorpels wichtige Gelenkflüssigkeit (Synovia). Bewegungen des Kniegelenks durchmischen die Gelenkflüssigkeit und verbessern dadurch die Aufnahme von Nährstoffen durch die Knorpelzellen (Chondrozyten). Die richtige Menge und Zusammensetzung der Gelenkflüssigkeit ist außerdem für die Schmierung des Kniegelenkes von entscheidender Bedeutung. Durch sie wird die Reibung der korrespondierenden Knorpelflächen bei der Roll-Gleit-Bewegung minimiert.
Fettkörper

Das Kniegelenk besitzt einen Fettkörper (Corpus adiposum infrapatellaris, auch „Hoffascher Fettkörper“ genannt), welcher sich vor dem Gelenk zwischen beiden Schichten der Gelenkkapsel befindet. Bei Beugung wird dieser von dem unter Spannung gesetzten Band unter der Kniescheibe zusammengedrückt (komprimiert) und wölbt sich hauptsächlich zur Seite heraus.

Die Fortsetzungen des Fettkörpers entlang den Seiten der Kniescheibe und des Bandes unter der Kniescheibe werden als Fettfalten (Plicae alares) bezeichnet. Sie lassen sich in zwei Züge unterteilen:

  • Plica synovialis infrapatellaris, welches ursprünglich das Gelenk in zwei Kammern teilte.
  • Plica alaris, welches zu den Seitenrändern der Kniescheibe zieht.

Schleimbeutel

Um Schäden an den über das Gelenk ziehenden Sehnen vorzubeugen, besitzt das Kniegelenk an besonderen Reibungspunkten oberhalb, vor und unterhalb des Kniegelenkes Schleimbeutel (Bursae), von denen einige eine Verbindung zum Gelenkraum besitzen (Bursa oder Recessus suprapatellaris und Bursa infrapatellaris). Die Bursa infrapatellaris schiebt sich zwischen Kniescheibenband und Schienbein. Ein Schleimbeutel befindet sich hinten in der Gelenkhöhle unter der Ansatzsehne des halbhäutigen Muskels (Musculus semimembranosus) (Bursa musculi semimembranosi). Zwei weitere liegen unter den Ursprungssehnen des zweiköpfigen Wadenmuskels (Musculus gastrocnemius) (Bursa subtendinea musculi gastrocnemii lateralis und Bursa subtendinea musculi gastrocnemii medialis).

Zwei Schleimbeutel besitzen keine Verbindung zum Gelenkraum und sind somit in sich abgeschlossen. Der eine liegt unter der Haut vor der Kniescheibe (Bursa subcutanea praepatellaris), der andere liegt zwischen dem Kniescheibenband und der äußeren Schicht der Gelenkkapsel (Bursa infrapatellaris profunda).
Aussackungen

Vor der Kniescheibe (suprapatellar) bildet die Gelenkkapsel an der Vorderseite des Oberschenkelknochens eine Aussackung (Bursa oder Recessus suprapatellaris), die sich bei Beugung glättet bzw. entfaltet und so eine Bewegung der Kniescheibe von bis zu sieben Zentimetern ermöglicht. An den Seiten der Kniescheibe befinden sich zusätzlich Umschlagfalten der Kapsel (Recessus parapatellaris). An der hinteren Seite des Gelenkes, unter der Ursprungssehne des Kniekehlenmuskels, befindet sich der Recessus subpopliteus.
Bänder
Rechtes Kniegelenk mit Bandapparat und Muskulatur (Ansicht von vorne-seitlich, schematisch)
Linkes Kniegelenk mit Bandapparat und Menisken (Ansicht von hinten, schematisch)

Da das Knie durch seine knöcherne Konstruktion sehr instabil ist, wird es durch zahlreiche Bänder unterstützt. Sie ergänzen damit die Gelenkkapsel, an die sie sich von außen anschmiegen und mit ihr verschmelzen. Teilweise sind sie sogar selbst Teil der Kapsel-Innenhaut.
Bandsicherung außerhalb der Gelenkkapsel
Vordere Bandsicherung
Rechtes Kniegelenk mit Bandapparat und Muskulatur (Ansicht von vorne, schematisch)
Kniescheibenband

Das fünf bis sechs Millimeter dicke Kniescheibenband (Ligamentum patellae, „Patellasehne“) ist Teil der Gelenkkapsel und zieht als Fortsetzung der Quadrizepssehne vom unteren Rand der Kniescheibe bis zur vorderen Aufrauung des Schienbeines, der Schienbeinbeule (Tuberositas tibiae), wo es großflächig ansetzt. Mittig und seitlich zur Kniescheibe und zum Kniescheibenband verläuft ein weiteres Band (Retinaculum patellae). Dieses teilt sich in einen mittleren Anteil (Retinaculum patellae mediale), welcher aus dem zur Mitte gerichteten breiten Oberschenkelmuskel (Musculus vastus medialis) entsteht und einen seitlichen Anteil (Retinaculum patellae laterale), welcher sich aus dem seitlichen breiten Oberschenkelmuskel (Musculus vastus lateralis) bildet.
Seitliche Bandsicherung [Bearbeiten]
Seitenbänder [Bearbeiten]

In Streckstellung sind beide Seitenbänder (auch Kollateralbänder genannt) gespannt und verhindern somit die Drehbewegung, in Beugestellung verkleinert sich der Krümmungsradius, Ursprung und Ansatz nähern sich einander an und die Bänder sind infolge dessen entspannt. Beide Seitenbänder stabilisieren das Kniegelenk in seitlicher Richtung (Frontalebene), damit ein Wegknicken in eine O-Bein- (Genu varum-) oder X-Bein- (Genu valgum-) Fehlstellung verhindert wird.

Das Innenband (Ligamentum collaterale tibiale bzw. mediale) ist ein dreieckiges, flaches Band, welches breitflächig vom Aufsatz des inneren Oberschenkelknorrens (Epicondylus medialis femoris) zur Innenseite des Schienbeines (Facies medialis tibiae) verläuft. Es ist in die äußere Schicht der Gelenkkapsel eingebaut und mit dem Innenmeniskus verwachsen.

Es existieren drei verschiedene Fasergruppen:

  • Die vorderen langen Fasern ziehen vom Aufsatz des inneren Oberschenkelknorrens zur Innenseite des Schienbeines.
  • Die hinteren oberen kurzen Fasern strahlen in den Innenmeniskus ein.
  • Die hinteren unteren langen Fasern gelangen vom Innenmeniskus zum Schienbein.

Bei einem Riss des Innenbandes kann der Unterschenkel zur Seite bewegt werden („Aufklappphänomen“).

Das Außenband (Ligamentum collaterale fibulare bzw. laterale) ist ein kräftiges Band, welches zylinderförmig vom Aufsatz des seitlichen Oberschenkelknorrens (Epicondylus lateralis femoris) zum Wadenbeinkopf (Caput fibulae) zieht. Es hat keine feste Verbindung zur Gelenkkapsel und den Menisken.
Hintere Bandsicherung
Rechtes Kniegelenk mit Bandapparat (Ansicht von hinten, schematisch
Schräges Kniekehlenband

Das schräge Kniekehlenband (Ligamentum popliteum obliquum) entspringt an der Ansatzstelle des halbhäutigen Muskels am inneren Schienbeinknorren und verstärkt die hintere Seite der Gelenkkapsel, mit der sie verschmilzt.
Bogenförmiges Kniekehlenband

Das bogenförmige Kniekehlenband (Ligamentum popliteum arcuatum) hingegen zieht vom hinteren Wadenbeinkopf über den Ansatz des Kniekehlenmuskels hinweg und zieht ebenfalls als Verstärker der Kapsel mittig nach oben.
Bandsicherung innerhalb des Gelenkes
Kreuzbänder

Die Kreuzbänder (Ligamenta cruciata) ziehen von der Grube zwischen den Oberschenkelknorren zum Schienbein. Von der Seite und von vorne betrachtet überkreuzen sie sich dabei in ihrem Verlauf.

Indem die Kreuzbänder ein verschobenes Abgleiten der Gelenkflächen nach vorne oder hinten (Translation) verhindern, stabilisieren sie das Knie. Zusätzlich hemmen sie die Drehbewegung, vor allem die Einwärtsdrehung, bei der sie sich umeinander wickeln und das vordere Kreuzband sich spannt. Bei der Auswärtsdrehung wickeln sie sich auseinander, wodurch das Knie bei maximaler Streckung immer ein wenig nach außen gedreht wird (Schlussrotation). Die klassische Verletzung des vorderen Kreuzbandes tritt daher, z. B. beim Skifahren, bei gebeugtem Knie und Einwärtsdrehung unter Gewalteinwirkung auf.

Eine Besonderheit ergibt sich durch die Lage der Kreuzbänder zur Gelenkkapsel. Sie liegen zwar innerhalb der äußeren Schicht der Gelenkkapsel (intrakapsulär), jedoch außerhalb der Innenhaut. Diese spart die Kreuzbänder nach hinten offen scharf U-förmig aus. Somit liegen sie außerhalb der eigentlichen Gelenkhöhle (extraartikulär). Diese Tatsache lässt sich entwicklungsgeschichtlich dadurch erklären, dass die Kreuzbänder während der Evolution von hinten eingewandert sind und dabei die Kapsel-Innenhaut mit nach vorne geschoben haben.

Bei isolierter Verletzung eines der beiden Kreuzbänder tritt das „Schubladenphänomen“ auf: Bei einem komplettem Riss (Ruptur) des vorderen Kreuzbandes lässt sich das Schienbein gegenüber dem Oberschenkelknochen weiter nach vorne verschieben als das unverletzte Knie, bei einem Riss des hinteren Kreuzbandes entsprechend nach hinten.
Rechtes Kniegelenk mit Bandapparat und Menisken (Ansicht von vorne, schematisch)
Vorderes Kreuzband

Das vordere Kreuzband (Ligamentum cruciatum anterius – bei Tieren Ligamentum cruciatum craniale) zieht von der vorderen Einmuldung zwischen den Schienbeinknorren zur Seite und etwas nach hinten, um an der Innenseite des seitlichen Oberschenkelknorrens anzusetzen. Dabei teilt es sich in ein vorne-mittiges und in ein hinten-seitliches Bündel auf. Durch die weite Fächerung der Ursprungsfläche dieser Bündel ist sowohl bei Beugung, als auch bei Streckung ein Teil des vorderen Kreuzbandes gespannt. Dadurch verhindert es bei ausgestrecktem Bein eine Überstreckung (Hyperextension), während es bei Beugung dem Vorschub des Schienbeines entgegenwirkt („vordere Schublade“).
Hinteres Kreuzband

Das hintere Kreuzband (Ligamentum cruciatum posterius – bei Tieren Ligamentum cruciatum caudale) ist kräftiger und hat seinen Ursprung in der hinteren Einmuldung des Schienbeinplateaus und zieht nach vorne-mittig, um an der seitlichen Vorderfläche des inneren Oberschenkelknorrens anzusetzen. Es spannt sich bei Beugung und verhindert damit ein nach hinten gerichtetes Weggleiten des Schienbeines (hintere Schublade). Bei ausgestrecktem Bein unterstützt das hintere Kreuzband das vordere beim Vorbeugen einer Überstreckung. Seine Hauptaufgabe ist jedoch die Stabilisierung des Knies bei Beugung und unter Last.
Muskulatur

Der Bandapparat wird von der umgebenden Muskulatur unterstützt. Nur durch Kooperation und wechselnde Einstellungen von Bandapparat und Muskulatur kann eine präzise Ausführung von Bewegungen, insbesondere in Beugestellung, erfolgen.
Strecker

Der Oberschenkelknochen wird vorne von einem großen vierköpfigen Streckmuskel (Musculus quadriceps femoris) umfasst. Die drei breiten Muskeln (Musculus vastus medialis, Musculus vastus lateralis und Musculus vastus intermedius), sowie der gerade Muskel (Musculus rectus femoris) bilden diese vier Köpfe. Sie strecken das Knie, indem sie an der Schienbeinbeule ansetzen. Zwischen diese Muskeln und ihrem gemeinsamen Ansatz, der als Kniescheibenband ausläuft, ist die Kniescheibe eingebettet. Der Streckmuskel (Extensor) setzt also zunächst an der Kniescheibe an. Von dort wird die Kraft über das Kniescheibenband auf den Unterschenkel übertragen.

Bei Vögeln ist der Musculus iliotibialis cranialis der einzige Streckmuskel des Kniegelenkes.
Beuger

Beuger (Flexor) des Kniegelenks ist innen der längste Muskel des Körpers, der so genannte Schneidermuskel (Musculus sartorius). Er bildet mit zwei weiteren Muskeln, dem schlanken Oberschenkelmuskel (Musculus gracilis) und dem Halbsehnenmuskel (Musculus semitendinosus) einen gemeinsamen Ansatz weiter innen am Schienbein, den so genannte Gänsefuß (Pes anserinus superficialis). Weitere Beuger des Kniegelenks sind der zweiköpfige Oberschenkelmuskel (Musculus biceps femoris) und der zweiköpfige Wadenmuskel (Musculus gastrocnemius), der Teil des dreiköpfigen Unterschenkelmuskels (Musculus triceps surae) ist.

Bei Vögeln übernehmen der Musculus iliofibularis, Musculus ischiofemoralis, Musculus iliotibialis lateralis, die Musculi femorotibiales, der Musculus ambiens, der Musculus flexor cruris medialis und der Musculus flexor cruris lateralis die Beugung des Kniegelenkes.
Beuger und Einwärtsdreher

Der Halbsehnenmuskel (Musculus semitendinosus), der halbhäutige Muskel (Musculus semimembranosus), der schlanke Oberschenkelmuskel (Musculus gracilis) und der Kniekehlenmuskel (Musculus popliteus) wirken ebenfalls als Beuger, sind jedoch zusätzlich für die Einwärtsdrehung zuständig (Innenrotator).
Auswärtsdreher

Die Auswärtsdrehung (Außenrotation) übernimmt der Musculus biceps femoris.
Bewegungen

Das Kniegelenk gestattet beim Menschen wegen der es umgebenden Gelenkkapsel und der innerhalb und außerhalb derselben liegenden Bänder nur die Beugung (Flexion) und Streckung (Extension) bis zu etwa 150°. Aufgrund der fehlenden Paarschlüssigkeit der Gelenkkörper existiert kein lokales Bewegungszentrum (wie z. B. im Hüftgelenk), vielmehr kommt es bei Beugung und Streckung zu einer Kombination aus Roll- und Gleitbewegung der Gelenkkörper, das Rollgleitlager genannt wird. Bei maximaler Streckung kommt es darüber hinaus – bei intaktem Bandapparat – zu einer Nebenbewegung, der so genannten Schlussrotation, bei der das Schienbein um einige Grade nach außen dreht.

Das Kniegelenk ist ein sogenanntes Dreh-Scharniergelenk (Trochoginglymus). Es besitzt fünf Freiheitsgrade. Unterschieden werden drei Verschiebungs- und zwei Drehbewegungsfreiheitsgrade. Unter den Verschiebungsfreiheitsgraden werden die Verschiebung nach vorne-hinten (anterio-posterior) und zur-Mitte-seitlich (medio-lateral) sowie Druck (Kompression) und Zug (Traktion) verstanden. Als Drehbewegungsfreiheitsgrade werden die Beugung und Streckung sowie Ein- und Auswärtsdrehung (Rotation) definiert. Die Drehbewegungen sind allerdings nur in gebeugtem Zustand möglich.

  • Beugung bis ca. 120–150°
  • Streckung bis ca. 5–10°
  • Einwärtsdrehung um 10° (bei 90° Beugung)
  • Auswärtsdrehung um 30–40° (bei 90° Beugung)

Beim Haushund steht das Kniegelenk in Ruheposition etwa in einem Winkel von 130° bis 140°. Der gesamte Bewegungsumfang bei Beugung und Streckung beträgt zwischen 90 und 130° und kann bei passiver Bewegung sogar noch überschritten werden. Im normalen Gang bewegt sich das Knie aber nur zwischen 110° in Beuge- und 150° in Streckstellung, der Bewegungsumfang beträgt also nur etwa 40°. Innen- und Außenrotation sind in der Streckstellung nur in sehr geringem Maße (5–10°) möglich, in Beugehaltung ist das Knie etwa 10–20° nach außen und 20–45° nach innen rotierbar.10
Arterien
Arterielle Versorgung des Kniegelenkes (Ansicht von vorne, schematisch)

Die arterielle Versorgung des Kniegelenkes erfolgt durch eine Vielzahl verschiedener Arterien, die untereinander anastomosieren und so ein dichtes Kollateralnetzwerk (Rete articulare genus) ausbilden. Zu ihnen zählen:

  • Arteria descendens genicularis
  • Arteria genus media
  • Arteria superior lateralis genus
  • Arteria superior medialis genus
  • Arteria inferior lateralis genus
  • Arteria inferior medialis genus

Erkrankungen
Brüche und Auskugelungen
Schienbeinbruch mit einem Verriegelungsmarknagel versorgt (Osteosynthese)

Nach Verrenkungen (Luxationen) wird das Kniegelenk selten wieder völlig gebrauchsfähig, da bei dieser Verletzung eine Vielzahl von Bandstrukturen zerreißt. Das Herausspringen der Kniescheibe wird als Patellaluxation bezeichnet. Die kniegelenkbildenden Knochenteile können brechen. Solche Brüche (Frakturen) müssen chirurgisch mittels Osteosynthese behandelt werden. Dabei werden die Knochenteile mit Stahl- oder Titanplatten und so genannten Stellschrauben oder Marknägeln fixiert (Plattenosteosynthese). Häufig ist auch eine Wiederaufrichtung der unfallbedingt eingesunkenen Gelenkfläche und eine Unterfütterung mit körpereigenem Knochenmaterial oder keramischem Material erforderlich. Reine Spaltbrüche können auch lediglich mit Schrauben fixiert werden. Beschädigungen der Kniescheibe (Kniescheibenbrüche=Patellafrakturen) kommen sehr selten vor. Sie sind meist Folge eines direkten Sturzes auf die Kniescheibe. Dabei zerbricht die Kniescheibe in mehrere Teile. Es können Längs-, Quer- oder Mischbrüche entstehen. Einfache Brüche heilen bei zweckmäßiger Behandlung ohne bleibende Schäden. Komplexe Trümmerbrüche hinterlassen meist eine Funktionseinschränkung. Ein Querbruch muss immer operativ versorgt werden, da ansonsten die gewaltigen Kräfte des Quadrizeps zu Pseudarthrosen mit all ihren Komplikationen (z. B. Gelenkstufen) führen.
Gelenkverschleiß

Eine sehr häufige Erkrankung des Kniegelenkes ist der Gelenkverschleiß (Arthrose). Am Knie nennt man ihn Gonarthrose. Er kann als Folge von Verletzungen, Fehlstellungen und Überlastungen, in zunehmendem Alter aber auch ohne erkennbare Ursache auftreten. Besonders häufig sind die Gonarthrosen als Folge von Abwinklungen in Form des O- (genu varum) und X-Beines (genu valgum). Gornarthrose wird mittels Röntgenaufnahmen diagnostiziert und ebenfalls meist in Form einer arthroskopischen Operation behandelt.
Entzündung

Akute Entzündungen des Kniegelenks (Arthritis) können Folge einer Überlastung sein und werden dann in erster Linie durch Schonung behandelt. Der Gelenkverschleiß des Kniegelenkes kann entzündlich aktiviert sein. Im Rahmen rheumatischer Erkrankungen kann es zur entzündlichen Beteiligung des Kniegelenkes kommen. Infektionen des Gelenkes sind selten, aber sehr gefährlich und bedürfen der sofortigen Behandlung mit einer systematischen Antibiose und einer so genannten Saug-Spül-Drainage mit hochwirksamen Antibiotika.
Bakerzyste

Bei der Baker-Zyste (oder auch Poplitealzyste) handelt es sich um eine Ausbuchtung des Kniegelenkes nach hinten in die Kniekehle. Diese entsteht im Rahmen chronischer Entzündungsvorgänge aufgrund der vermehrten Produktion von Gelenkflüssigkeit durch eine Ausstülpung der hinteren Kniegelenkskapsel. Durch Umfangzunahme kann es zu Beschwerden, Schmerzen und Bewegungseinschränkung in der Kniekehle kommen.
Schleimbeutelentzündung

Die Kniegelenksschleimbeutel (insbesondere des vor der Kniescheibe liegenden Schleimbeutels) sind leicht verletzbar z. B. bei Schürf- oder Risswunden und da sie häufig miteinander kommunizieren, breiten sich Infektionen leicht über das Knie aus. Ständige kleine Verletzungen (Mikrotraumatisierungen), können eine chronische Entzündung (Bursitis praepatellaris) verursachen, die meist nur über die Entfernung der Schleimbeutel zu beseitigen ist.
Ergüsse

Ergüsse des Kniegelenkes, die sich auf den hinter der Kniescheibe liegenden Schleimbeutel ausbreiten, verursachen eine Schwellung oberhalb der Kniescheibe. Dabei wird diese aus ihrer Führungsrinne gehoben und kann beim Tasten zur Seite bewegt werden. Durch Fingerdruck lässt sie sich wieder mit den Oberschenkelknorren in Kontakt bringen, schnellt jedoch beim Nachlassen des Druckes wieder zurück („tanzende Patella“).
Gelenkmaus [Bearbeiten]

Bei der Gelenkmaus (Osteochondrosis dissecans) handelt es sich um eine Knorpelschädigung, die an der Knorpel-Knochen-Grenze auftritt. Im Extremfall kann sich ein Stück des Knorpels mit anheftenden Knochenanteilen vom Knochen vollständig lösen und durch das Gelenk wandern. Hauptsächlich kommen Gelenkmäuse bei jugendlichen Sportlern vor, da sie ihre Gelenke viel belasten, wobei die genaue Ursache nicht bekannt ist. Daher ist auch eine Diagnose oft schwierig.
Wackelknie [Bearbeiten]

Das Wackelknie oder auch Knie-Schlottergelenk (Genu laxum) ist ein angeborenes oder erworbenes Phänomen, welches zum Beispiel bei Bindegewebsschwäche oder nach Unfällen, Entzündungen oder Muskellähmungen mit Störungen der Gewebetrophik entsteht. Es ist durch eine seitliche Instabilität des Knies gekennzeichnet, welche durch überdehnte Seitenbänder bedingt ist. Die Überdehnung der Bänder kann unter Anderem die Folge von versteiften Hüftgelenken sein, weil sich die Drehbewegungen des Beckens beim Gehen auf die Kniegelenke übertragen.
Hohlknie [Bearbeiten]

Das Hohlknie (Genu recurvatum, selten auch „Säbelbein“ genannt) kommt sehr selten vor. Die Ursache liegt häufig in einer Quadrizeps-Lähmung (häufige Folge der Kinderlähmung). Der Quadrizeps ist für die Streckung des Beines zuständig und sichert das Kniegelenk gegen ein Einknicken. Bei einer Lähmung kann das Kniegelenk nicht mehr gestreckt werden. Die Erkrankten versuchen, dies durch eine Vorneigung des Oberkörpers zu kompensieren. Dies kann durch eine Anspannung von Gesäßmuskulatur (vor allem des großen Gesäßmuskels Musculus gluteus maximus) und Wadenmuskulatur (vor allem des zweiköpfigen Wadenmuskels) erfolgen. Die Folge sind überdehnte Kniegelenksbänder und eine Überdehnung der rückwärtigen Kniegelenkskapsel. Während der Vorneigung entsteht im Bein ein Biegemoment, welcher das Kniegelenk nach hinten drückt (kann man leicht im Selbstversuch im Stand testen und spüren). Es befindet sich in einer überstreckten Haltung (Hyperextension).
Meniskusriss [Bearbeiten]
Innenmeniskushinterhornriss, schräg von der Basis hinten-oben nach unten-vorne zum Knorpelbelag des Schienbeines verlaufend

Meniskusschäden sind relativ häufig. Sie entstehen meistens durch Überbelastung, können aber auch unfallbedingt entstehen. Ist der Meniskus nur leicht betroffen, zum Beispiel beim Horizontalriss (Einriss im Längsverlauf, wobei sich eine Ober- und Unterlippe ausbildet), so kann der Riss konservativ, also ohne Operation behandelt werden. Erst wenn ein massiver Riss, zum Beispiel ein so genannten „Korbhenkel“ (= längs verlaufender Meniskusriss mit Verschiebung abgerissener Meniskusteile in das Gelenk hinein), Querriss (vom freien Rand bis zur Basis) oder Lappenriss im Hinter- oder Vorderhorn (= Eine Kombination aus Längs- und Querriss) oder ein Abriss der Meniskusbasis, vorliegt, wird in der Regel die Entfernung des abgerissenen Anteils des Meniskus notwendig. Dies geschieht durch eine arthroskopische Operation. Der abgerissene Teil wirkt sich ansonsten im Gelenk wie ein Fremdkörper aus, der auch den Knorpel in besonderer Weise schädigt und damit zu frühzeitiger Arthrose führt. Risse im Bereich der Kapselgrenze können gegebenenfalls durch die Menikoplexie („Antackern“ oder ein „Annähen“) behandelt werden. Da der Faserknorpel allerdings nur schwach durchblutet ist und aus diesem Grund auch nur über wenige Stoffwechselreserven verfügt, können Schäden am Meniskus nur selten ausheilen.
Bänderrisse [Bearbeiten]
Kreuzbandriss [Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Kreuzbandriss

Kreuzbandrisse kommen recht häufig vor. Sie entstehen durch die so genannte Flexions-Valgus-Außenrotations-Stellung. Das heißt, dass das Knie unfreiwillig gebeugt, in die X-Bein-Stellung und nach außen gedreht wird, wobei der Unterschenkel festgestellt ist. Typischerweise entstehen solche Verletzungen beim Skifahren oder Fußballspielen. Durch das Zerreißen der Bandstrukturen kommt es gleichzeitig zu Gefäßrissen, die eine Blutung in das Kniegelenk (Hämarthros) verursachen. Kreuzbandrisse werden im Schnelltest mittels dem vorderen oder hinteren Schubladentest erkannt, d. h. bei gebeugtem Kniegelenk lässt sich das Schienbein gegen den Oberschenkelknochen verschieben und zwar nach vorne (Riss des vorderen Kreuzbands, „vorderes Schubladenphänomen“) oder nach hinten (Riss des hinteren Kreuzbands, „hinteres Schubladenphänomen“). Danach werden die Kreuzbandrisse meist mittels Kernspintomographie diagnostiziert. Behandelt wird ein Kreuzbandriss meistens, indem ein Stück eines anderen Bandes oder einer Muskelsehne entnommen wird, um daraus eine Kreuzbandplastik herzustellen.
Seitenbandriss [Bearbeiten]

Innen- oder Außenbandrisse sind relativ häufig. Hier wird nur operiert, wenn das Band aus dem Knochen ausgerissen ist. Ansonsten genügt eine Bewegungsschiene für sechs Wochen mit einhergehender Physiotherapie zum Training der Beinmuskulatur.
Untersuchungsmöglichkeiten [Bearbeiten]
Magnetresonanztomographie-Aufnahme eines rechten Kniegelenks (Ansicht von der Mitte, bewegt)
Magnetresonanztomographie-Aufnahme eines rechten Kniegelenks (Ansicht von der Mitte)

Beim Abtasten lassen sich bei Verdacht auf Meniskus- oder Bandverletzung Schmerzen auslösen. Die passive Bewegungsprüfung (so genannter „vorderer“ und „hinterer“ Schubladentest) dient zum Nachweis eines Kreuzbandrisses, ebenso die Überprüfung der Drehbewegungsstabilität (Pivot-Shift-Test). Bei der aktiven Bewegungsprüfung wird die Funktion des Kniegelenkes in Bewegung kontrolliert.

Als bildgebende Verfahren werden Röntgenaufnahmen, Sonographie, Arthrographie (kaum mehr angewendet), Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomographie (CT) eingesetzt. Eine Arthroskopie kann zur Darstellung innerer Strukturen angewendet werden.
Quellen [Bearbeiten]
Literatur [Bearbeiten]

  • Faller, A. / Schünke, M. / Schünke, G.: Der Körper des Menschen, Einführung in Bau und Funktion, Thieme, Stuttgart, 2004
  • Frick, H. / Leonhard, H. / Starck, D. / Kühne, W. / Putz, R.: Allgemeine Anatomie / Spezielle Anatomie I – Extremitäten, Rumpfwand, Kopf, Hals, Taschenatlas der gesamten Anatomie, Band 1, Thieme, Stuttgart / New York, 1992
  • Platzer, W.: Taschenatlas Anatomie, Band 1, Bewegungsapparat, Thieme, Stuttgart, 2005
  • Rohen, J. W./ Lütjen – Drecoll, E.: Funktionelle Anatomie des Menschen – Lehrbuch der makroskopischen Anatomie nach funktionellen Gesichtspunkten, Schattauer, Stuttgart, 2006
  • Zalpour, C.: Anatomie / Physiologie für die Physiotherapie, Urban & Fischer, München / Jena, 2002
  • Salomon, F. – V.: Anatomie für die Tiermedizin, Enke, Stuttgart, 2004, S. 110-147, ISBN 3-8304-1007-7

Einzelnachweise [Bearbeiten]

1. ↑ Platzer, W.: Taschenatlas der Anatomie, Band I, Bewegungsapparat. Thieme Verlag, Stuttgart, 2005, S. 206. 2. ↑ a b c Reilly, D. T. / Martens, M. (1972): Experimental analysis of the quadriceps muscle force and patello­femoral joint reaction force for various activities. Acta Orthopaedica Scandinavia, 43: 126–137. 3. ↑ Bull, A. M. J. / Amis, A. A. (2005): Biomechanik. In: Kohn, D. (Hrsg.): Knie. Thieme. Stuttgart. 4. ↑ K. R. Kaufman et al. (1991): Dynamic joint forces during knee isokinetic exercise. The American Journal of Sports Medicine, 19: 305–316. 5. ↑ R. D. Komistek et al. (1998): Mathematical model of the lower extremity joint reaction forces using Kane’s method of dynamics. Journal of Biomechanics, 31: 185–189. 6. ↑ Scott, S. H. / Winter, D. A. (1990): Internal forces at chronic running injury sites. Medicine & Science in Sports and Exercise, 22: 357–369. 7. ↑ R. F. Zernicke et al. (1977): Human Patellar­ Tendon Rupture. In: The Journal of Bone and Joint Surgery, 59: 179–183. 8. ↑ Smith, A. J. (1975): Estimates of muscle and joint force at the knee and ankle during jumping activities. Journal of Human Movement Studies, 1: 78–86. 9. ↑ C. Gupte u.a.: Meniscofemoral ligaments revisited ANATOMICAL STUDY, AGE CORRELATION AND CLINICAL IMPLICATIONS in The Journal of Bone & Joint Surgery (Br) 2002 10. ↑ Rüdiger Koch und Helmut Waibl: Die Kollateralbänder des Kniegelenks beim Hund: Morphometrie und Funktion. In: Kleintierpraxis 44 (1999), S. 107–110.

Weblinks [Bearbeiten]
Commons: Kniegelenke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

  • Einführung in die Orthopädie des Kniegelenkes

Dieser Artikel wurde in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Kniegelenk“
Kategorien: Wikipedia:Lesenswert | Gelenk der unteren Extremität

Kniegelenk
aus Wikipedia
, der freien Enzyklopädie

Text und Bilder aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind in den Nutzungsbedingungen beschrieben.
Autoren


Neue Kategorie:

Bilder Zu Kniegelenk

Kniegelenk – Wikipedia

Das Kniegelenk-Erkrankungen

Anatomie Kniegelenk-Youtube

Künstliches Kniegelenk Knieprothese

Knie Tep

Kniegelenk Prothese

Kniegelenkersatz

Künstliches Kniegelenk

Knorpelverletzung Am Kniegelenk

Kniegelenk

Künstliches Kniegelenk

Meniskus

Kniegelenk Operation

Kniegelenk Aufbau

Kreuzband

Kniegelenk Anatomie

Kniescheibe

Neues Kniegelenk

Bilder Zu Künstliches Kniegelenk

Künstliches Kniegelenk

Knieendoprothese

Kniegelenkersatz-Künstliches Kniegelenk

Künstliches Kniegelenk

Knie-Endoprothese

Künstliches Kniegelenk

Künstliches Kniegelenk Erfahrungen

Künstliches Kniegelenk Operation

Künstliches Kniegelenk Haltbarkeit

Künstliches Kniegelenk Risiken

Künstliches Kniegelenk Sport

Künstliches Kniegelenk Wikipedia

Künstliches Kniegelenk Forum

Künstliches Kniegelenk Erfahrungen

Künstliches Kniegelenk Schmerzen

Künstliches Kniegelenk Operation

Künstliches Kniegelenk Haltbarkeit

Künstliches Kniegelenk Kliniken

Künstliches Kniegelenk Sport

Künstliches Kniegelenk Rheuma

Künstliches Kniegelenk Forum

Künstliches Kniegelenk Arthrose

Künstliches Kniegelenk Schmerzen

Künstliches Kniegelenk Operation

Künstliches Kniegelenk Schmerzen Nach Op

Forum Künstliches Kniegelenk

Künstliches Kniegelenk Knie

Künstliches Kniegelenk Risiken

Künstliches Kniegelenk Knackt

Kniegelenk Prothese Forum

Künstliches Kniegelenk Operation

Künstliches Kniegelenk Erfahrungen

Künstliches Kniegelenk Haltbarkeit

Künstliches Kniegelenk Risiken

Künstliches Kniegelenk Ablauf

Künstliches Kniegelenk Nachsorge

Künstliches Kniegelenk Schmerzen

Künstliches Kniegelenk Ergebnis

Künstliches Kniegelenk Komplikationen

Knieprothese – Implantation Künstliches Kniegelenk – Youtube

Bilder Zu Meniskus

Arthroskopie Im Kniegelenk

Meniskus

Meniskus Symptome

Meniskusoperation

Meniskusriss

Meniskus Schmerzen

Knieschmerzen

Meniskus Op

Meniskusverletzung

Kreuzband

Meniskus Symptome

Knieschmerzen Meniskus Symptome

Knieschmerzen

Symptome Meniskusriß

Meniskus Schmerzen

Meniskus Symptome Wikipedia

Kreuzbandriss Symptome

Meniskus Symptome Schmerzen

Meniskus Symptome Knacken

Knieschmerzen Beim Treppensteigen

Meniskus-Verletzungen-Meniskusläsionen

Meniskusverletzung

Meniskusläsion

Knieschmerzen – Ursachen

Ursachen Für Knieschmerzen

Knieschmerzen

Knieschmerzen Beim Treppensteigen

Kniekehle Schmerzen

Knieschmerzen Aussenseite

Knieschmerzen Meniskus

Knieschmerzen Nach Joggen

Meniskus

Knieschmerzen Innenseite

Knieschmerzen Beim Beugen

Knieschmerzen Beim Treppensteigen

Knieschmerzen Beim Beugen

Schmerzen Im Knie Beim Treppensteigen

Knieschmerzen Nach Belastung

Ständige Knieschmerzen

Knieschmerzen Innenseite

Knieschmerzen Aussenseite

Arthrose

Chondropathia Patellae

Kniegelenk Operation

Künstliches Kniegelenk Operation

Kniegelenk Operation Video

Kniegelenk Anatomie

Arthrose Knie Operation

Künstliches Kniegelenk

Knie Operation

Kniegelenk Endoprothetik

Kniegelenk Knieprothesen

Kniegelenk Operation Video

Knieoperation Video

Knie Op Video

Kniegelenk Operation Video

Kniegelenk Op Video

Op-Video-Kniegelenk

Op-Film-Kniegelenk

Knieoperation Bilder-Das-Kniezentrum.De

Aufbau Des Kniegelenkes

Kniegelenk Aufbau

Kniegelenksmuskulatur

Area Intercondylaris

Kniegelenk Aufbau Und Funktion

Kniegelenk Schmerzen

Kniegelenk Op

Kniegelenk Anatomie

Knieschmerzen

Meniskus

Kreuzband-Wikipedia

Kreuzbandriss-Wikipedia

Bilder Zu Kreuzband

Kreuzbandriss-Kreuzband Verletzung

Kreuzband

Kreuzbanddehnung

Kreuzband Rücken

Hinteres Kreuzband

Seitenband

Kreuzband Op

Kreuzbein

Meniskus

Kreuzband Angerissen

Kniegelenk – Anatomie

Anatomie Kniegelenk-Youtube

Kniescheibe

Kniescheibe Gebrochen

Kniescheibe Fehlstellung

Schmerzen Kniescheibe

Kniescheibe Rausgesprungen

Kniescheibenbruch

Kniegelenk

Patellasehne

Patellaluxation

Neues Kniegelenk

Neues Kniegelenk Operation

Neues Kniegelenk Reha

Neues Kniegelenk Wie Lange Krank

Neues Kniegelenk Risiken

Neues Kniegelenk Forum

Künstliches Kniegelenk

Neues Kniegelenk

Neues Kniegelenk Schmerzen


wikipedia kniegelenk
sport nach kniegelenksumstellung
kniegelenksumstellung wie lange krankgeschrieben?
kniegelenkSPEZIALISTEN
kapselriss kniegelenk

ganglion im kniegelenk gdb
kniegelenk knorpelabsplitterung
Spiel im kniegelenk
schleimbeutelentzündung im kniegelenk
erfahrungsberichte über künstliches kniegelenk wenn sich das gelenk im knochen gelöst hat
das kniegelenk meniskusriss
kniegelenk bänder
rehabilitation nach kniegelenksumstellung
kniegelenk aufbau
kniegelenkersatz kliniken
kniegelenkserguss behandlung
kniegelenk
das kniegelenk
kniegelenksverletzung beschwerden
kniegeenkerguß punktion
kniegelenkspunktion
kniegelenkspezialisten in düsseldorf raum köln essen nrw
Kniegelenk Schubladenphänomen
knacken im künstlichen kniegelenk

kniegelenkersatz krankenhäuser in nrw
kniegelenksarthroskopie nachbehandlung
kniegelenkersatz düsseldorf
kniegelenkserguss therapie
kniegelenk therapie wiki
klinik nrw neue kniegelenke
kniegelenk schleimbeutel riss behandlung
recessus im kniegelenk
neues kniegelenk wie lange krank
kniegelenksarthroskopie lokalanästhesie
video kniegelenkspunktion
kniegelenkserguss dauer
kniegelenkspunktion video
krankenhäuser nrw kniegelenksoperationen neues kniegelenk
therapien nach kniegelenkumstellung
kniegelenkkapsel
funktion des kniegelenk

kniegelenk punktion
kniegelenkentzündung orthopädie
homöopathie kniegelenkserguss
schmerz bei innenbanddehnung kniegelenk

untersuchung kniegelenk steinmann
botox kniegelenk
quarkwickel bei kniegelenksarthrose
kniegelenkumstellung
homöopathie bei kniegelenkserguss
erfahrungen nach kniegelenkersatz
kniegelenkserguss wann punktieren meniskus
künstliches kniegelenk knackt
wie lange ist man krankgeschrieben mit kniegelenkerguss
kniegelenkserguss

arthrose kniegelenk
patellaschmerzen nach kniegelenkersatz
reha klinik i nrw für künstliche kniegelenke

kniegelenkspezialist
Sollte man eine Knorpelabsplitterung im Kniegelenk operieren lassen?
baenderriss kniegelenk
bogenförmiges kniegelenk band gerissen
kniegelenk athrose
klinik für kniegelenksbeschwerden
erfahrungsberichte künstliches kniegelenk
kniegelenkumstellung bilder
kniegelenk-op-zentren
kniegelenk

kniegelenk anatomie
kniegelenkserguss ursachen
Kniegelenkschmerzen
symptome kniegelenkentzündung
physiotherapie arthroskopie kniegelenk
kniegelenksoperation
bursitis bilder kniegelenk
kniegelenkserguss
kniegelenksarthrose spezialisten
Bänderriss, Sprunggelenk, Kniegelenk
wann künstliches kniegelenk

kniegelenkserguß punktion
klinik für kniegelenk in nrw
lymphdrainagekünstliches kniegelenk
innenbandruptur kniegelenk
minimal invasive kniegelenkoperation
kniegelenkaufbau mit medikamenten
bilder von kniegelenksumstellung
kniegelenkerguss dauer

therapie von kniegelenksverletzungen
kniegelenkspezialist knorpelaufbau
mrt bilder kniegelenk
kniegelenkklinik nrw

kniegelenkspezialisten für künstliches kniegelenk
künstliches kniegelenk wie lange krank
arthroskopische Operationen" kniegelenk komplikationen infektion"
kniegelenkserguss heilungsdauer
kniegelenkserguss symptome
www spezialärtzte kniegelenkerkrankungen
kniegelenkentzündung behandlung
kniegelenkprothese nach kreuzbandop
kniegelenk spezialist in düsseldorf raum köln essen nrw
biomechanik kniegelenk
kniegelenkzentren ruhrgebiet
kniegelenk schematisch
kniegelenkerguss bei künstlichem gelenk
experten aachen kniegelenk
kniegelenk operation video

au bei kniegelenkserguss
kniegelenkserguss homöopathie
ist eine kniegelenkspunktion schmerzhaft
körpereigene knorpelzelltransplantation kniegelenk kliniken
kniegelenksverletzungen wikipedia
kliniken kniegelenksoperationen
diagnostik kniegelenkserguss
arthroskopie am kniegelenk krankmeldung
anteromediale rotationsinstabilität kniegelenk
innenbandruptur kniegelenk op
neues kniegelenk nachsorge
kniegelenk kapselriss wiki
kniegelenksmuskulatur
kniegelenk kreuzband
kniegelenksverletzungen diagnostik
uniklinik bonn, knorpelaufbau, kniegelenk
untersuchungsmöglichkeiten bei kniegelenkbeschwerden
kniegelenkserguss punktion
Kniegelenksumstellung
kniegelenkaufbau
www.kniegelenkersatz
pes anserinus Kniegelenk
sesambein UND Kniegelenk
kniegelemkspezialist in düsseldorf raum köln essen nrw

arthrose kniegelenkserguss
schmerzen nach kniegelenkersatz
neues kniegelenk
kniegelenk wie lange krankschreibung
www.kniegelenk.knie-gelenk-meniskus.de
www.kniegelenkoperation.knie-gelenk-meniskus.de
www.kniegelenkschmerzen.knie-gelenk-meniskus.de
künstliches kniegelenk op
arthroskopie kniegelenk nachbehandlung
neues kniegelenk in nrw
kniegelenke nrw
kniegelenke-nordrhein westfalen
kniegelenk nrw
belastung bei kniegelenkentzündung
kniegelenkserguss arthrose knie
kniegelenkserguss forum
spezailist artoskopie kniegelenk

aufbau kniegelenk
kniegelenksarthroskopie ambulant oder stationär
kniegelenksspezialisten

kniegelenk innenmeniskushinterhornriss
kniegelenksoperationen neues kniegelenk
sehr gute rehaklinik in nrw kniegelenk
kniegelenke arthrose
joggen nach kniegelenkumstellung
kniegelenkskapsel abriss
kniegelenk syndrome
künstliches kniegelenk bei chondropathia patellae
suche bestes kniegelenkzentrum deutschlands
fachklinik für künstliche kniegelenke nrw
kniegelenksarthrose welches krankenhaus düsseldorf
www.kniegelenksarthrose.knie-gelenk-meniskus.de

kniegelenk
kniegelenkprothese neu wie lange au nach der op
akupunktur kniegelenkserguss
klinik für kniegelenk nrw
kniegelenkbeschwerden
spezialklinik für kniegelenke in nrw
kniegelenkoperationen neues kniegelenk

kniegelenkskapsel
aufbau des kniegelenks wiki
kniegelenkschmerzen kniekehle
www.kniegelenksarthroskopie.knie-gelenk-meniskus.de
degenerative innenmeniskushinterhornläsion grad3 mit horizontaler rissbildung rechtes kniegelenk
kniegelenkerguss+nach kniegelenkersatz
Test Kniegelenk wiki

endoprothese kniegelenk nrw
komplikationen nach kniegelenkersatz
kniegelenkspezialisten in düsseldorf raum köln essen nrw
krankengymnastik kniegelenk übungen
kniegelenkentzündung forum
kniegelenk
kniegelenk op
meniskusriss vom knieglenk
künstliches kniegelenk wikipedia

kniegelenk op nrw
kniegelenks op klinik nrw
meniskusop.kniegelenk nachbehanlung
kniegelenksspezialisten münchen
kniegelenksspezialisten
diagnostik kniegelenk
kliniken für kniegelenksoperationen
steinmann kniegelenk
fettkörper kniegelenk operation
therapie knorpelzelltransplantation kniegelenk
kniegelenkathrose spezialist
facharzt für kniegelenke knorpelschaden
kniegymnastik nach tep
suche beste knieglenktoperations-klinik

experte kniegelenkprothese
röntgenbild eines rechten kniegelenks
kniegelenk biomechanik
suche die besten krankenhäuser für künstliche kniegelenke
künstliche kniegelenke kliniken nrw
spezialist kniegelenksarthrose
klinik für künstliches kniegelenk in nrw
kniegelenk wandert
http://www.kniegelenksarthroskopie.knie-gelenk-meniskus.de/
orthopädie kniegelenke bewertung oberhausen

fachklinik kniegelenk in düsseldorf raum köln essen nrw
therapie bei kniegelenksbeschwerden
kniegelenkentzündug nach meniskusoperation
spezialisten kniegelenksarthrose
wrisberg bänder kniegelenk
thrombose im kniegelenk symptome
kniegelenk op
www.kniegelenkserguss
untersuchung kniegelenk
kniegelenkprothese op spezialisten
kniegelenk meniskus

sportklinik spezialisten kniegelenk
krankenstandsdauer bei Kniegelenksumstellung
kniegelenksverletzungen symptome
www.kniegelenkersatz.knie-gelenk-meniskus.de
kniegelenksarthroskopie
kniegelenkspiegelung bewertung arzt neuss
bänderriss Kniegelenk wei lange Krankgeschrieben
außenmeniskusriss Kniegelenk
reha nach kniegelenksumstellung
künstliches kniegelenk Kliniken NRW
Kniegelenkknorpel

arthroskopie kniegelenk ambulant
künstliches kniegelenk operation wikipedia
kniegelenk knorpelaufbau
endoskopie kniegelenk
kniegelenkskapsel innen
kniegelenk nrw
kniegelenk test
innenbanddehnung kniegelenk behandlung
kniegelenkskapsel
kniegelenk schmerzen homöopathie
suche künstliches kniegelenk beste klinik in düsseldorf raum köln in düsseldorf raum köln essen nrw

knorpelabsplitterung kniegelenk
statistik kniegelenke op

kernspin -resonanz-therapie kniegelenk knorpelaufbau
klinik kniegelenk nrw
kniegelenksop
kniegelenkendoprothese schleimbeutel
belastung bei innenbandriss kniegelenk
kniegelenkprothesen
kniegelenksmuskeln
kniegelenksbeschwerden
kniegelenk knorpelaufbau spezialisten
physiotherapie kniegelenksarthroskopie
Knorpelschaden Kniegelenk Spezialist
arthroskop im kniegelenk

suche übersicht beste kliniken kniegelenk ops
kniegelenkzentrum nrw
arthroskopie kniegelenk anzahl deutschland
behandlung knorpelschaden im kniegelenk in nrw
kniegelenk innenbanddehnung symptome
wie lange im krankenhaus nach kniegelenksoperation
www.kniegelenk de

krankschreibung bei schleimbeutelentfernung kniegelenk
arthrose des rechten Kniegelenkes
Tests bei Kniegelenksverletzungen
rehabilitation für kniegelenksoperationen leverkusen
kniegelenkoperation knorpelschaden
klinikempfehlung in nrw für künstliches kniegelenk
klinikempfehlung in nrw für künstliches kniegelenk
künstliches kniegelenk in düsseldorf

künstliche kniegelenke-op in düsseldorf raum köln essen nrw
Kniegelenkzentrum
kniegelenkkapsel verklebt
kniegelenk op video
kniegelenk schlittenprothese video
arthroskopie kniegelenk
arthroskopie kniegelenk
kniegelenk schleimbeutel
kniegelenk minimalinvasiv
kniegelenkumstellung behinderungsgrad
kliniken kniegelenksoperationen nrw

www.arthrose-kniegelenk.de
knieklinik kniegelenkspezialisten in düsseldorf raum köln essen nrw
kniegelenkprothesen op bilder
Sollte man eine Knorpelabsplitterung im Kniegelenk operieren lassen ?
kniegelenk spezialist düsseldorf
kniegelenk op düsseldorf
kniegelenkspezialisten köln bonn düsseldorf
Hyperextension-Belastung des Kniegelenkes

kniegelenkspezialisten in düsseldorf raum köln essen nrw
suche bestes krankenhaus kniegelenk op
arthroskopie kniegelenk kosten privatpatienten ?
kniegelenkentzündung nach arthroskopie
Klinik für künstliche kniegelenke in NRW
kniegelenkspezialisten in düsseldorf raum köln essen nrw kasse
kniegelenkspezialisten in düsseldorf raum köln essen nrw
therapie innenbandruptur kniegelenk
kniegelenk op krankenhäuser nrw
kniegelenkspezialist in düsseldorf raum köln essen nrw am niederrhein
kniegelenkspezialisten in düsseldorf raum köln essen nrw
künstliches kniegelenk krankschreibung wie lange


Kniegelenk-Erkrankungen-Diagnose-Therapie-Entzündung-Knorpelverletzung am Kniegelenk-Kniespezialist-Kniezentrum-Düsseldorf-NRW

Tags: Kniegelenk
2010 © Medical-World GmbH | Impressum